Rehasport über die Krankenkassen abrechnen

Krankenkassen übernehmen die Kosten für 50 Einheiten innerhalb von 18 Monaten.

Team re-aktiv e.V.

Das Anfangsziel war es, mit den Krankenkassen zusammenzuarbeiten und Reha-Sport anzubieten. Um das zu ermöglichen bildete sich der Verein re-Aktiv. Mirjana Steffens ist die erste Vorsitzende, die zweite Vorsitzende ist Barbara Lucassen und die Geschäftsführerin ist Ellen Terheiden.

Rund 100 Mitglieder sind im Verein organisiert und trainieren im Kurs- und Geräteberelch. „Man kann an den Kursen auch ohne Mitgliedschaft teilnehmen“, informiert Ellen Terheiden. Dies tun insgesamt 300 Rehasport-Teilnehmer. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für 50 Einheiten innerhalb von 18 Monaten, Angeboten wird Gymnastik, Nordic Walking, Latimba (Zumba), Latimba Gold für Oldies und Einsteiger. Außerdem steht Wassergymnastik im Solarbad mit vier Kursen in der Woche auf dem Programm. Neben Gerätetraining gibt es jetzt neu auch Präventionskurse Yoga.

Mit maximal 80 Prozent übernehmen die Krankenkassen die Kosten dafür. „Die Rehakurse laufen momentan noch über eine orthopädische Diagnose, zukünftig ist auch eine Diagnose über einen Neurologen beispielsweise bei Demenz, Parkinson, Multiple Sklerose oder bei einem Schlaganfall möglich“, sagt Ellen Terheiden. Gemeinsam mit Mirjana Steffens und Barbara Lucassen bilden sie das Trainer-Trio. „Wir lieben unseren Job, das ist eine dankbare Arbeit“, sagen die drei Damen überzeugt. „Auch sportlich unerfahrene Menschen oder Menschen, die Probleme haben, sich zu bewegen können an den Kursen teilnehmen.“ infos unter www.re-aktiv-schwalmtalde